30. Dezember 2012

Wusstest du… ?

Gerade noch etwas tolles entdeckt: Cocoschock hat eine Aktion aufgegriffen. 
Lesen fand ich spannend, bringt mich zum Lächeln und Lachen und muss einfach mitgemacht werden: Wusstest du… ? 

Wusstest du, dass ich eine echte Wäscheberg-Sammlerin bin? 
Meine Kleider kommen meist direkt aus dem Wäschekorb, 
die von meinem Mann staple ich auf seiner Hälfte des Betts 
(damit er sie selbst wegräumt) und die Kindersachen liegen 
erstmal tagelang rum, bevor ich mich aufraffe sie wegzuräumen.
Und dass obwohl ich den absoluten Luxus genießen darf:
Meine Schwiegermom wäscht nämlich unsere Wäsche!

Wusstest du, dass ich Herzrasen bekomme, 
wenn ich irgendwo hin zu Besuch komme? 
Noch schlimmer, wenn da Menschen sind, die ich noch nicht kenne?

Wusstest du, dass ich sogar extra einen Kurs 
»Freies Sprechen« besucht habe, damit ich bei 
Kundenpräsentationen nicht kurz vorm Nervenzusammenbruch stehe?

Wusstest du, dass ich es nicht leiden kann ohne eine 
Tasse Kaffee und ein Glas O-Saft in den Tag zu starten?

Wusstest du, dass ich alle Gegenstände in unserem 
Zuhause pedantisch im passenden Winkel aufeinander 
ausrichten muss. Irgendwo zwischen 30 und 45°. 
Und ich ausflippe, wenn mein Mann die Sachen einfach nur achtlos hinlegt?

Wusstest du, dass ich eine echte Zimmerpflanzen-Killerin bin?
Du willst deine Pflanze sterben sehen? Bring sie zu mir!

Wusstest du, dass ich nur einen Bruchteil 
von der Menge nähe, backe, bastle, die du vermutlich annimmst? 

Wusstest du, dass ich ganz schnell ganz 
unfassbar beleidigt sein kann, 
aber nie etwas sage und mich dann einfach nur ungeliebt fühle?

Wusstest du, dass ich stur wie ein Esel bin 
und mein Mann es echt oft nicht leicht mit mir hat. 
Neben meiner untrüglichen Meinung zum Beispiel 
bei der Einrichtung zählt keine andere 
(Danke für die Geduld, Gemahl).

Wusstest du, dass ich mich seit Jahren im Internet 
rumtreibe und sogar mal vor einer öffentlichen 
Webcam rumgewinkt habe um ein Apple-Forum zu amüsieren?

Wusstest du, dass es eine Katastrophe ist mir zu telefonieren?
Ich »kann« das nicht und ein Gespräch verläuft häufig unentspannt.
Sitze ich dem gleichen Menschen gegenüber, ist das ganz anders. 

Wusstest du, dass ich mit meiner Familie schon mal 
Hals über Kopf einen Umzug organisiert habe, 
weil ich in der schlimmsten Situation war, 
die einen als Selbstständiger treffen kann: 
Ausgeknockt dank Krebserkrankung*.

Wusstest du, dass ich Probleme prima in kurzen 
Gleichnissen zusammenfassen und deswegen die Lösung 
auch schnell und schlüssig ausformulieren kann?

Wusstest du, dass ich finde, dass das dritte Lebensjahrzehnt eine tolle Sache ist?
Man findet sich und ruht mehr als je zuvor in sich.

Wusstest du, dass ich mich selbst mag 
und finde, dass das jeder tun sollte? 
In jedem Menschen steckt ein Diamant!



* Fünf Jahre her. Alles wieder gut. Nur falls ihr fragt.

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Wie schön – ich klick mich gerade durch meine Lieblingsblogs und bestaune die gesammelten Jahresrückblicke und wie das so mit dem Lemming ist: Ich will auch!

Hier also mein Rückblick auf 2012 – das war ein anstrengendes Jahr. Kunterbunt. Mit viel zu wenig Familienzeit, weil mein Liebster sehr eingespannt war unser neues Zuhause zu renovieren. Ich war eher Hüterin des Büros und Dompteuse der Kinder. Sein Tag scheint auf jeden Fall mehr als 24 Stunden gehabt zu haben – ich bin immer noch ganz hingerissen, wenn ich sehe was mein Gatte da großartiges vollbracht hat! Danke dafür!

Im Januar sind wir trotzdem noch ganz ruhig gestartet und da ich keine Supermutti bin und mir echt manchmal die Ideen ausgehen, ich aber stolze Besitzerin von einer Menge Klebeband bin, haben meine Jungs eine Spontan-Rennbahn auf dem Flur bekommen. Wurde heiß und innig geliebt!

Im Februar wackelten die Zähne meines Großen wie ein Kuhschwanz und sie fielen reihenweise aus – ungelogen! Und das mit 5,5 Jahren! Jetzt wo er gerade mal sechs ist, wackeln schon Nummer fünf, sechs und sieben – wo wachsen diese Kinder nur hin? Da quillt das Mutterherz förmlich über!

Im März habe ich den nach wie vor am meist geklickten Post verfasst: Titelbilder für die Facebook-Chronik. Ich freue mich immer wieder, wenn ich sehe, dass die Bilder immer noch im Einsatz bei so manchem sind.

Im April haben wir die Ärmel hochgekrempelt und angefangen unsere neue Wohnung im eigenen Haus zu renovieren – es gibt immer noch viel zu tun, aber inzwischen haben wir uns ein richtig schönes Zuhause geschaffen. Zu wissen, dass das hier unseres ist, tut der Seele richtig gut!

Im Mai hab ich all meinen Mut zusammengenommen und einfach gefragt: Daniele von Lillestoff war begeistert und ich habe im Hintergrund an meinem ersten Stoff, der Bauernwiese gearbeitet. Mein Farbfächer ist immer noch mein bester Freund. Lerneffekt: Frag nach – sei mutig!

Im Juni wars dann so weit: Ich dürfte »das Geheimnis« teilen: Ja! Ein enemenemeins-Stoff! Juhuu!

Dann habe ich mein Köfferchen gepackt und bin trotz Umbau ein Wochenende im Juli mit lieben Freundinnen nach Zürich gefahren um dort die anderen Mädels aus dem »Team« zu besuchen. Toll war es, natürlich viel zu kurz, aber Zürich ist einen Besuch wert!

Und dann… dann wurde es erst mal ziemlich ruhig. Denn der rosa Riese hat uns abgeknipst und fühlte sich bis heute nicht in der Lage wieder einen Anschluss zu verpassen. Der August stand also ganz im Zeichen von hohen Handyrechnungen, Kunden die vertröstet werden müssen, Freundinnen die belagert wurden um bei ihnen wenigstens mal die Geschäfts-Emails abrufen zu können und einer Menge Ärger. Geholfen hat dann nur ein Anbieterwechsel. Zwei Anschlüsse braucht aber kein Mensch und so haben wir Hilfe bei der Bundesnetzagentur gesucht – dann gings ganz schnell. Aus dem Vertrag kamen wir heraus, die SMS dass zu einem unbekannten Datum ein neuer Anschluss geschaltet wird, kamen aber immer noch. Schwamm drüber und das Erstaunen, dass ein einfacher Telefonanschluss einen Anbieter derart überfordern kann bleibt als Nachgeschmack aus dem August zurück.

Mit funktionierendem Anschluss, Küche die endlich angekommen ist und einem blühenden Garten stellte sich dann ein wunderbares Gefühl im September ein: Angekommen!

Im Oktober ein Tagesmotto, das immer passt: Keep on dancing in the rain! Kein spezieller Anlass. Einfach ein Motto fürs Leben im Allgemeinen. Und noch eins. Oktober war Motti-Monat quasi. Persönliche Lebenseinstellung auf zwei Sätze runtergedampft.

Und im November ging es bunt weiter: Die Bauernwiese bleibt keine Eintagsfliege. Mit Daniele habe ich fleissig weiter hinter den Kulissen gewerkelt und Bloomy Dream samt Kombistoff und der Kinderstoff ChooChoo wurde angekündigt. Hach, wie toll! Ich schwebe ja deswegen immer noch auf Wolke sieben!

Im Dezember greift ja das Bastelfieber um sich – mir war aber erstmal nicht so weihnachtlich und ich habe lieber etwas kunterbuntes gebastelt. Im Januar geht die Bastelei weiter – ich habe da schon was in Vorbereitung!

Mir bleibt nur zu sagen: Danke!
Danke fürs Lesen und Kommentieren!
Und danke für die Inspiration! Den Antrieb!
Euch einen tollen Start in ein glückliches und gesundes Jahr 2013!
Wir lesen uns!

27. Dezember 2012

Unterm Christbaum. {Lesefutter}


Und? Was habt ihr schönes unterm Christbaum gefunden? Meine liebe Freundin, äh, das Christkind,  hat mich mit einem kleinen Büchlein sehr zum Schmunzeln gebracht. »Alle meine Wünsche« von Grégoire Delacourt handelt von Jocelyne, Ende Vierzig, die einen Kurzwarenladen in einer nordfranzösischen Kleinstadt und ihr Blog »Zehngoldfinger« betreibt. Ihr doch recht eingespieltes Leben mit ihrem mehr oder minder neben ihr herlebenden Ehemann gerät irgendwann gehörig aus den Fugen, denn das nahezu Unmögliche geschieht: Sie gewinnt im Lotto! Mit dem Grundsatz, alles zu belassen wie es ist, steuert sie direkt in den großen Wandel.

Ein schönes kleines Buch – ideal für einen Abend auf dem Sofa, mit einem Glas Wein neben sich. Schnell gelesen und für eine Bloggerin natürlich doppelt spannend, denn Jocelynes Blog wächst und wächst… interessant das mitzuverfolgen! Ein kleines großes Aber habe ich allerdings: Die Story hätte man glatt statt auf nur 127 Seiten auf 400 ausdehnen können, dann wäre auch etwas mehr Spielraum für die Ausgestaltung der Story und der Figuren gewesen. Trotzdem: Herrlich leichte Abendlektüre, die die Frage im Raum lässt: »Alle meine Wünsche? Wie sehen die eigentlich aus?«

23. Dezember 2012

Frohes Fest {und Danke!}


Die nächsten Tage geht es turbulent zu – bei uns allen. Da wird geschlemmt und besucht, wiedergesehen und geratscht. Ich wünsche euch wunderschöne Weihnachtsfeiertage mit vielen schönen Begegnungen und den richtigen Worten zur richtigen Zeit. Strahlende Kinderaugen, warme Umarmungen und mit einem Gedanken im Hinterkopf den mein kleiner großer 6jähriger schöner ausformuliert hat, als ich es je könnte: »Das Wichtigeste ist die Liebe«.

Und ich möchte euch danken: Für eure wunderbaren Zeilen, für euer Interesse, für eure Begeisterung. So ein Blog ist wie ein Tagebuch. Man kann immer wieder Resümee ziehen – schön, das mit euch teilen zu dürfen.

Ich freue mich jetzt schon auf ein buntes Jahr 2013. Bis bald!